Kent Beck kommt nach Hamburg

Anfang November 2010 wird Kent Beck nach Hamburg kommen. Er gibt zwei Workshops die von der it-agile veranstaltet werden. Die Workshops behandeln "Responsive Design" und "Test Driven Development".

Kentbeck

Das ist für mich etwas ganz besonderes. In der Mitte meines Studium hatte ich nur noch sehr wenig Motivation weiter zu studieren. Alles was ich in der Praxis gesehen habe waren bürokratische Teams, dysfunktional organisiert, die auch schlechte Qualität geliefert haben und meist mit sehr wenig Respekt für die Programmierer. Das war eine sehr einseitige und übertriebene Betrachtungsweise der IT-Branche. Mit dem Buch "eXtreme Programming" hat sich für mich sehr viel verändert. Das Buch hat mir gezeigt das es auch anders geht.  Genauer gesagt waren es Kollegen an an der Uni Hamburg - die mittlerweile fast alle auch bei it-agile arbeiten - die mich an das Thema agile Softwareentwicklung herangeführt haben. Dafür bin ich Stefan, Martin und Henning bis heute dankbar und ich freue mich sehr auf die Workshops mit Kent Beck!

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JavaScript

Heute war der letzte Tag auf der europäischen JavaScript Konferenz jsconf.eu. Am Ende der Konferenz gab es einen Aufruf JavaScript im Netz zu unterstützen. Eine Google-Suche nach JavaScript liefert immer noch alte und teils unsinnige Ergebnisse. Hier ist mein Beitrag, ein Link zu der Mozilla Developer Connection, die zur Zeit die beste Dokumentation zu JavaScript liefern: 

JavaScript JS Documentation: JS Array map, JavaScript Array map, JS Array .map, JavaScript Array .map

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Meine Erfahrungen mit Pecha Kuchas

Auf der Konferenz SEACON "Softwareengenering im Norden" in Hamburg habe ich am Dienstag meinen ersten Pecha Kucha gehalten. Freitag auf einer internen Konferenz der it-agile habe ich diesen Pecha Kucha zum zweiten mal vorgetragen. Auf beiden Veranstaltungen habe ich auch viele andere Pecha Kuchas gesehen. 

 
Was ist ein Pecha Kucha? 
 
Ein Pecha Kucha ist ein spannendes neues Format für kleine Vorträge. Es werden 20 Folien in jeweils 20 Sekunden präsentiert. Der Vortragende hat also nur 6:40 Minuten Zeit eine Botschaft zu vermitteln. Dabei werden die Folien - meist sind es nur Bilder - automatisch nach zwanzig Sekunden weiter geblättert. 
Wer nach Pecha Kuch googelt wird sicherlich viele weitere gute Erklärungen und Beispiele finden.
 
Warum Pecha Kucha?
 
In der sehr begrenzten Zeit müssen sich die Vortragenden auf das wesentliche Ihrer Botschaft konzentrieren. Die meisten Pecha Kuchas die ich gesehen habe waren sehr kurzweilig und viele hatten eine klare Botschaft oder Geschichte erzählt. Textwüsten oder lange Aufzählungen wie in klassischen Präsentationen werden kaum gezeigt. Nur wenige Pecha Kuchas haben mich nicht angesprochen. Selbst das stört einen kaum, denn nach knapp sieben Minuten sind diese vorbei. Doch die meisten Pecha Kuchas sind kurzweilig, unterhaltsam bis witzig und haben eine interessante Botschaft. In 6:40 kommen die meisten Vortragenden auf den Punkt.
 
Was habe ich gelernt?
 
Die wirklich tollen Pecha Kuchas hatten nicht nur eine Botschaft, sondern immer eine Geschichte erzählt oder zumindest einen roten Faden. Manche versuchen eine normale Präsentation auf zwanzig Folien zu minimieren. Das sehe ich - auch für mich - noch als größte Herausforderung an. Mein Thema war "Hardskills - was Entwickler können sollten". Letztendlich habe ich auch nur motiviert warum Entwickler immer wieder ihre technische Fähigkeiten trainieren sollten und ein paar der wichtigsten Techniken vorgestellt. Über eine Aufzählung kam mein Vortrag kaum raus...
Ein schönes Beispiel für eine ganz tolle Pecha Kucha ist "Sabine Canditt - Mein agiler Kocher". Diesen Pecha Kucha hat sie auch auf der SEACON gehalten. Sie erzählt eigentlich eine Geschichte wie sie Ihren Söhnen das Kochen beibringt. In der Geschichte sind viele gute Hinweise für agile Teams und Berater versteckt. Das war nach meinem Empfinden der Beste Pechau Kucha auf der SEACON, unterhaltsam und informativ. 
 
Die Auswahl der Bilder und Folien ist viel aufwendiger als bei normalen Vorträgen. Das klingt zuerst paradox das ein kleinerer kürzerer Vortrag aufwendiger sein soll. Ich bin mir nicht sicher woran das genau liegt, wahrscheinlich liegt die Schwierigkeit in der Fokussierung, der richtigen Auswahl von zwanzig Bilder die sowohl zur Geschichte passen, die Botschaft transportieren und dabei nicht den roten Faden verlieren. Dabei kann Text auch auf den Folien sein, doch je weniger Text auf den Bildern ist, desto mehr höre ich dem Vortragenden zu und bin bei seinem Vortrag. 
 
Man muss üben, üben üben. Es bleiben einem Vortragenden nur zwanzig Sekunden Zeit die Botschaft oder besser den Teil der Geschichte zu dem angezeigten Bild vorzutragen. Entweder sind die zwanzig Sekunden zu lang, meist aber zu kurz. Ich empfehle für den Anfang Karteikarten mit Stichpunkten, andere lernen ihren Vortrag komplett auswendig. Beides funktioniert ausreichend für den Vortrag. Doch viel besser kommen die vollkommen frei gehaltenen Pecha Kuchas rüber.
 
Zusammenfassung
 
Ein guter Pecha Kucha braucht also:
  • Eine Botschaft, verpackt in einer Geschichte oder zumindest einem roten Faden  
  • Gute Bilder, wenig oder kein Text
  • Viel Vorbereitung und Übung
Als Zuhörer und vielleicht auch als Vortragender war das bestimmt nicht mein letzter Pecha Kucha.

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Blogger ist mir zu kompliziert geworden - zum Glück gibt es posterous

Bisher habe ich blogger.com als Software für meinen Blog benutzt.
Jetzt bin ich auf posterous.com umgestiegen. Aber warum?

Das veröffentlichen von Beiträgen ist mit posterous verdammt einfach

Um mit posterous einen Beitrag zu veröffentlichen schreibt man einfach
eine Email mit dem Inhalt an posterous, genial einfach. Möchte man ein
Foto auf den Blog posten, dann hängt man das an die Email an, das
klappt auch mit dem Handy.

Das Aussehen bei Blogger entspricht nicht (mehr) meinem Geschmack

Mein "Design" - also das Design das ich bei Blogger ausgewählt habe -
hat mir nicht mehr gefallen. Die anderen angebotenen Designs haben mir
auch nicht gefallen. Nur kurz, ganz ganz kurz habe ich darüber
nachgedacht mich selber an das Design zu setzen. Ich habe schnell
gemerkt das ich kein Designer bin und nicht selber Hand an das HTML
und irgendwelche Platzhalter legen wollte. Ein weiterer Punktabzug für
Blogger.

Die Seiten von posterous sehen auf mobilen Geräten gut aus

Seit dem ich endlich auch eine smartes Android-Telefon (Android)
besitze, verstehe ich wirklich was es bedeutet eine gute mobile Seite
anzubieten. Seiten mit schlechter oder ohne mobile Darstellung meide
ich - auch wenn ich den Inhalt gerne lesen würde. Die Designs von
Blogger bieten nichts vergleichbares wie posterous für mobile Geräte.
Zwar rechne ich nicht bei meinem Blog mit vielen Lesern, aber den
wenigen will ich das Lesen mit Ihrem iPhone oder Android nicht
vermiesen.

Blogger unterstützt kein FTP mehr

Bisher hatte ich meinen Blog mit Blogger per FTP veröffentlicht. Den
Service hat Blogger zum Mai dieses Jahr eingestellt. Da habe ich
versucht alle Posts umzustellen, musste mich mit "custom domains" oder
"url-rewriting" befassen usw, doch so viel Zeit will ich nicht
investieren, es ist nur mein Blog.. Ohne die Abschaltung des
FTP-Supports bei Blogger würde ich wahrscheinlich immer noch Blogger
benutzen - und kaum etwas neues schreiben.

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Elternzeit und Motto für diesen Weblog

Für das neue Jahr habe ich mir einen Vorsatz gemacht, ich werde versuchen wieder mehr in den Blog zu schreiben. Das letzte Jahr hatte ich acht Monate Auszeit von der Arbeit und Elternzeit für Arvid genommen.

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Wie man sieht war das eine ganz großartige Zeit. Habe ansonsten eigentlich nur auf Sanitz@twitter meine kurzen Kommentare abgelassen. Stefan Roock hat in seinem Blog geschrieben warum er einen Blog schreibt und das hat mich zum Grübeln gebracht. Er schreibt
"Ich möchte Werbung für mich als Person und meine Arbeit machen, um interessante Aufträge für mich zu generieren."
Das ist eindeutig nicht mein Motto, es geht mir nicht um Aufträge oder Werbung für mich. Letztes Jahr habe ich bei Blogbeiträgen für unseren internen Firmenblog gemerkt, wie gut man beim Schreiben über ein Thema reflektieren kann. Es geht also auch um mich, aber mehr das ich beim Schreiben und eventuell auch über die Kommentare etwas dabei lerne. Mein Motto für mich und meinen privaten Weblog lautet also:
"Ich möchte über Themen reflektieren die mich interessieren und meine Sicht und mein Verständnis darstellen um daraus zu lernen"
So, der erste Blogbeitrag des Jahres ist hiermit geschrieben... Wünsche allen ein frohes neues Jahr 2010!

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Agiler Softwareentwickler aus Hamburg

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